Die Diagnose
Die Diagnose der häufigen Histamin-vermittelten Angioödeme erfolgt genauso wie die Diagnose einer chronischen Urtikaria (siehe www.urtikaria.net)
Bradykinin-vermittelte Angioödeme, wie zum Beispiel das hereditäre Angioödem, kommen in der ärztlichen Praxis nur selten vor. Sie werden deshalb oft erst spät als solche erkannt. Dies liegt auch daran, dass die Krankheitszeichen dieser seltenen Angioödem-Formen den Merkmalen anderer Erkrankungen ähnlich sind und mit diesen verwechselt werden können. Die frühzeitige frühzeitige Abklärung der Ursache des Angioödems ist aber wichtig, um bei Bedarf eine unter Umständen lebensrettende Behandlung durchführen zu können.
Anhand folgender Informationen und Untersuchungen lassen sich Schwellungsattacken den zugrunde liegenden Ursachen zuordnen:
Entscheidend für die Abgrenzung der verschiedenen Angioödem-Formen ist neben der Krankengeschichte die Laboruntersuchung. Hierbei werden die Spiegel mehrerer spezieller Blutwerte bestimmt. Daran lässt sich erkennen, ob ein hereditäres Angioödem oder ein erworbenes Bradykinin-vermitteltes Angioödem vorliegt.





